Gedanken zum Monat Juni von Rabbiner Dr. Gábor Lengyel

Schlach lecha, „Sende!“ heißt der Wochenabschnitt aus der Thora am 9. Juni. An dieser Stelle beginnt der Mythos unseres Judentums zu einem religiösen und nationalen Bewusstsein.
Die wandernden Kinder Israels haben ein Ziel: sie orientieren sich an der Heimat der Verheißung, an einem Land der Väter und Mütter, aber an einem Land, welches keiner von ihnen mit den eigenen Augen gesehen hat. Gehen sie in das Wunder oder in ein verhängnisvolles Abenteuer? Ist dieses Gefühl nicht ein wenig vergleichbar mit der Zuwanderung unserer Brüder und Schwestern aus der ehemaligen Sowjetunion? Wussten die Zuwanderer, was sie in Deutschland und in den jüdischen Gemeinden erwartet?
Wenn wir also diesen Wochenabschnitt lesen, steht vor unseren Augen die ganze jüdische Geschichte bis heute. Nach Erez Israel gehen oder in der Diaspora bleiben?

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  1 comment for “Gedanken zum Monat Juni von Rabbiner Dr. Gábor Lengyel

  1. Heiko Wettels
    15. Januar 2018 – 28 Tevet 5778 at 22:33

    Und genau so ist das. Der Mensch ist für sein tun alleine verantwortlich.
    Und so wie sich viele Menschen nun mal auf der Erde benehmen, kann man auch sagen, Sie zweifeln mit Ihrem Handeln wie Sie Ihn ausüben daran, dass es einen Gott gibt.
    Sie glauben nicht an Gott, oder Sie glauben mit Ihrem Handeln Gottes Werk zu tun?

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