Gedanken zum Monat Kislev von Rabbiner Dr. Gábor Lengyel

Schon Theodor Herzl erkannte die Symbolkraft von Chanukka für ein neues nationales Judentum. Dabei lebte Herzl selbst durchaus assimiliert. In seinem Haus gab es, wie damals bei vielen Juden, einen Weihnachtsbaum. Nachdem ein befreundeter Rabbiner sich über das Symbol des Christentums in einem jüdischen Haus empört hatte, rechtfertigte sich der Zionistenführer mit den Worten: „Meinetwegen soll es der Chanukkabaum heißen.“ 1897 führte Herzl den Chanukka- Leuchter wieder ein. Herzl schrieb: „Erst eine Kerze, da ist es noch dunkel und das einsame Licht sieht noch traurig aus. Dann findet es einen Gefährten, noch einen, noch mehr. Die Finsternis muss weichen. Bei den Jungen und Armen leuchtet es zuerst auf, dann schließen sich die anderen an, die das Recht, die Wahrheit, die Freiheit, den Fortschritt, die Menschlichkeit und die Schönheit lieben“.

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