Gedanken zum Monat August von Rabbiner Dr. Gábor Lengyel

Vom Schabbat am 21. Juli bis zum Simchat Thora am 2. Oktober lesen wir Woche für Woche amSchabbat die Kapitel aus dem Fünften Buch Moses – Dewarim (Worte). Das Buch Dewarim, vielleicht stärker als die anderen vier Bücher von Moses, beschreibt die Grundlagen des Judentums. Die religiöse Überzeugung, dass Gott am Berg Sinai einen Bund mit Israel geschlossen hat, stellt das Fundament des Buches dar. Viele bekannte rituelle Gegenstände des Judentums – so die Mesusa, die Tefilin und die Zizit – gehen, zumindest teilweise, auf Texte des Buches Dewarimzurück. Im Kapitel 6 dann das Schema Jisrael, vielleicht das wichtigste Gebet einer Jüdin oder eines Juden. Wenn man in der Synagoge das Schema spricht, erneuert die Gemeinde jedes Mal wieder ihren Treueschwur gegenüber Gott und legt die Basis des jüdischen Glaubens fest.

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  1 comment for “Gedanken zum Monat August von Rabbiner Dr. Gábor Lengyel

  1. Heiko Wettels
    15. Januar 2018 – 28 Tevet 5778 at 22:33

    Und genau so ist das. Der Mensch ist für sein tun alleine verantwortlich.
    Und so wie sich viele Menschen nun mal auf der Erde benehmen, kann man auch sagen, Sie zweifeln mit Ihrem Handeln wie Sie Ihn ausüben daran, dass es einen Gott gibt.
    Sie glauben nicht an Gott, oder Sie glauben mit Ihrem Handeln Gottes Werk zu tun?

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