Rabbiner Dr. Gábor Lengyel zum Monat Elul

„Sochrenu l’chajim, melech chafez ba-chajim, w‘chotwenu b’ssefer ha-chajim, l’ma’ancha elohim chajim“

„Denke an uns, damit wir leben. Gott, du liebst das Leben! Schreibe uns in das Buch des Lebens und deines Namens willen, lebendiger Gott!“

Wie innig und vielleicht mit Tränen in den Augen singen wir diese Verse an den Jamim Noraiim, an den Hohen Feiertagen. Der österreichische Psychologe, Viktor Emil Frankl, der Auschwitz und Buchenwald überlebte, schrieb bereits 1946 ein Buch mit dem Titel: „Trotzdem Ja zum Leben sagen“.

Er schrieb unter anderem: „Was hier Not tut, ist eine Wendung in der ganzen Fragestellung nach dem Sinn des Lebens. Wir müssen lernen und die verzweifelten Menschen lehren, dass es eigentlich nie und nimmer darauf ankommt, was wir vom Leben noch zu erwarten haben, vielmehr lediglich darauf: Was das Leben von uns erwartet!“

Ich wünsche Euch allen Schana Towa, gute Gesundheit und ein süßes Neues Jahr 5778!

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